(Nicht-) Störungsbildspezifische Kommunikation
#1
Hallo an alle!

Wie steht ihr zum Thema zielgruppen-/störungsbildspezifische Gestaltung von Angeboten bzw. auch Ansprache und Kommunikationsausrichtung (z. B. auf Websites, Flyern, ...)? Wo macht es Sinn, wo macht es weniger Sinn? Welche Perspektiven sind euch hierzu bekannt?
Liebe Grüße
Florence
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#2
Hallo Florence,

meinst du z.B. Workshops oder Bereiche auf der Website, auf denen wir über bestimmte Krankheitsbilder im Kontext informieren/die nur an eine Berufsgruppe gerichtet sind? Hast du was bestimmtes im Hinterkopf?
Generell denke ich, dass es schon Sinn machen kann, auf Probleme, die in einzelnen Berufsfeldern besonders präsent sind, gesondert einzugehen. Oder eben beispielsweise, worauf man mit einer bestimmten Krankheit besonders achten muss. Auf http://www.psychenet.de/de/ gibt es zum Beispiel Selbsttests zu einigen Störungsbildern, geht das in die Richtung die du meintest?

Viele Grüße
Kathi
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#3
Hallo Kathi,

als Bestimmtes habe ich derzeit die möglichen Angebote dieses Projekts im Hinterkopf. Die Fragen habe ich absichtlich so offen formuliert, das evtl. noch weitere Kriterien auftauchen, die auf den ersten Blick nicht relevant waren. Eine konkrete Richtung habe ich also bei dem Diskussionthema nicht vor Augen ^^ 

Psychnet habe ich mir vor ein paar Wochen auf eure Tipps schon mal angeschaut und finde es schlüssig bei entsprechend dazugehörigen Tests die Störungsbilder anzuführen. Interessant finde ich auch den Gedanken nach spezifischen Herausforderungen in Berufsfeldern zu unterteilen. Generell frage ich mich halt, wo es Sinn macht eine Gruppe aufzumachen, in die sich Menschen zuordnen können und wo nicht bzw. wo werden die Grenzen weicher gelassen. Denn vielleicht fühlen sich dann manche Personen nicht angesprochen, für die der Inhalt trotzdem interessant oder bereichernd sein könnte.
Liebe Grüße
Florence
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#4
Ich denke es kommt immer auf das Ziel des Angebots an, prinzipiell macht ja Beides Sinn: Beim spezifischen die Fokussierung und der große gemeinsame Nenner der Betroffenen, beim offeneren Angebot eben mehr Vielfalt, Austauschmöglichkeiten etc. Würde mir dann halt bei der Ausschreibung eines Angebots z.B erst Gedanken machen was ich damit erreichen möchte und dann, wie ich es aufbaue/gestalte, damit ich das Ziel auch mit meiner Zielgruppe erreichen kann (sich die Menschen angesprochen fühlen, ein Schutzraum zum sich öffnen gegeben ist usw.). Je nach Krankheitsbild kann das notwendig sein oder aber auch nicht. Bei manchen Erkrankungen kann es auch gerade das Ziel sein den Umgang mit andersartigen Menschen zu fördern etc.
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